Grabsteine auf Hamelner Friedhöfen: Standsicherheit wird überprüft
Bei fehlender Sicherheit kennzeichnet die Stadt die Grabmale und weist auf mögliche Verletzungsgefahr hin
Auf den städtischen Friedhöfen in Hameln werden ab der kommenden Woche alle Grabsteine überprüft. Ziel der jährlichen Kontrolle ist es, die Standsicherheit der Grabmale zu bewerten.
Grabsteine können im Laufe der Zeit an Standfestigkeit verlieren. Wenn sich bei der Prüfung zeigt, dass ein Grabmal nicht mehr sicher steht, markieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Friedhofsverwaltung es mit einem farbigen Aufkleber. Dieser Hinweis soll Friedhofsbesucher darauf aufmerksam machen, dass das Grabmal Angehöriger nicht mehr sicher ist und andere Besucher verletzen könnte.
Nach Angaben der Stadt Hameln rütteln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei nicht an den Grabsteinen. Stattdessen erfolgt die Überprüfung mithilfe eines speziellen Geräts, das kontinuierlich einen festgelegten Druck aufbaut. Ergibt sich daraus, dass die erforderliche Standsicherheit nicht mehr gegeben ist, wird das Grabmal entsprechend gekennzeichnet.
In Ausnahmefällen, in denen die Fachleute eine unmittelbare Gefahr erkennen, wird der Grabstein vorsorglich umgelegt.
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