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Zukunft des Curanum Weserbergland ungewiss

Hameln kämpft um sichere Pflegeplätze und sucht Nachfolger für das betreute Wohnen

Von Redaktion Hameln10.07.25, 16:05

Menschen im Artikel

CG
Claudio Griese
HB
Hans-Wilhelm Brockmann

Die geplante Schließung des "Zentrums für Betreuung und Pflege Curanum Weserbergland" am 164er Ring zum Jahresende sorgt in Hameln für Diskussionen. Im Zuge dieser Entwicklung steht die Stadtverwaltung im engen Austausch mit verschiedenen Akteuren, um die Zukunft der Pflegeangebote am Standort zu sichern.

Engagement für den Erhalt des Pflegeangebotes

Oberbürgermeister Claudio Griese betont die zentrale Bedeutung des Standorts für die Pflege in Hameln. Nach seinen Worten ist es ein "zentrales Anliegen", die bestehenden Angebote auch künftig zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Stadt begrüßt das Engagement der Eigentümergemeinschaft, die aktiv nach Nachfolgemodellen sucht – sowohl im Bereich Pflege als auch betreutes Wohnen.

In den vergangenen Jahren wurden am Gebäude umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, unter anderem an Fenstern und der Heizungsanlage. Für das kommende Jahr ist die Erneuerung der Abwasserleitungen sowie der Abluftanlagen bereits beauftragt worden.

Suche nach einer tragfähigen Nachfolge

Wie Hans-Wilhelm Brockmann, Vorsitzender des Beirats, berichtet, befindet sich die Eigentümergemeinschaft derzeit in Gesprächen mit mehreren potenziellen Nachfolgern aus den Bereichen Pflege und betreutes Wohnen. Mit einer Partei seien die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten, was Hoffnung auf einen nahtlosen Übergang für die derzeitigen und künftigen Pflegebedürftigen macht.

Parallel dazu hebt Griese hervor, dass die Stadt weitere ergänzende Lösungen anstrebt, um alle derzeit verfügbaren 50 Pflegeplätze zu ersetzen und den Bedarf in Hameln nachhaltig zu decken.

Konstruktive Begleitung durch die Stadtverwaltung

Die Stadt Hameln bleibt in regelmäßigem Austausch mit der Heimaufsicht des Landkreises. Das Ziel ist es, die Versorgungssicherheit für pflegebedürftige Menschen langfristig zu gewährleisten und mögliche Versorgungslücken frühzeitig zu schließen. Die Verwaltung nimmt die Hinweise und bisherigen Investitionen der Eigentümergemeinschaft ernst und bedankt sich für deren Engagement bezüglich einer neuen Perspektive für den Standort.

Ausblick auf nächste Schritte

Im Fokus der Bemühungen steht, für Betroffene und deren Familien auch nach der Schließung des aktuellen Pflegeheims möglichst reibungslos neue Betreuungsangebote bereitzustellen. Die Stadt unterstreicht, dass sie den laufenden Prozess weiterhin konstruktiv begleitet und alle Maßnahmen ergreifen wird, um die Pflegequalität am Standort Hameln zu sichern und sogar auszubauen.

Angesichts der aktuellen Lage bleibt die Situation für viele Familien und Pflegebedürftige zwar angespannt, doch das Engagement aller Beteiligten macht Hoffnung auf eine zukunftsfähige Lösung am 164er Ring.

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