Leer tritt Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ bei

Die Stadt Leer ist dem Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ beigetreten. Bürgermeister Claus-Peter Horst besiegelte den Schritt am Donnerstag, 8. Oktober, mit seiner Unterschrift. Vorausgegangen war eine entsprechende Entscheidung des Stadtrates.
In Leer werde bereits viel für Kinder und Jugendliche getan, bislang jedoch vor allem an einzelnen Stellen, heißt es in der Presseinformation der Stadt. Das Programm soll diese Aktivitäten zusammenführen und die Perspektiven von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien stärker in unterschiedlichen Bereichen berücksichtigen.
Bestandsaufnahme als erster Schritt
Zunächst ist eine Bestandsaufnahme geplant, die zeigen soll, wie sich die Lebensbedingungen junger Menschen in Leer weiter verbessern lassen. Anschließend sollen Sachverständige konkrete Empfehlungen für einen Aktionsplan erarbeiten. Über den Plan und die darin festgelegten Maßnahmen entscheidet der Stadtrat; die Maßnahmen sollen nach und nach umgesetzt werden.
Im Rahmen des Programms soll Leer das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ verliehen bekommen. Die Stadt ist nach eigenen Angaben die 23. Kommune in Niedersachsen, die sich dem Programm offiziell angeschlossen hat. Träger des Vereins „Kinderfreundliche Kommune“ sind UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk.
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