Stadtarchiv Lingen startet Herbstvorträge mit Blick auf die NS-Zeit

Wie der Nationalsozialismus Menschen ein- und ausgrenzte und Widerstand beeinflusste, steht im Mittelpunkt des ersten Herbstvortrags des Lingener Stadtarchivs. Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus stellt am Donnerstag, 22. Oktober, seine Forschungen zum 2025 erschienenen Buchprojekt „Lingen im Nationalsozialismus“ vor.
Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Professorenhaus. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Verfolgung und Anpassungsdruck
Crabus beleuchtet unter anderem die Gleichschaltung der Kivelinge und des Roten Kreuzes sowie den Anpassungsdruck auf Frauen. Weitere Themen sind die propagandistische Verbreitung von Rassismus und die Diskriminierung von Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, Osteuropäern, Kranken, Homosexuellen, Zeugen Jehovas, Sozialisten und Gewerkschaftern.
Weitere Herbstvorträge sind für den 19. November zum Thema Ecuador und den 17. Dezember zum Lingener Gefängniswesen angekündigt.
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