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Soziales

Hilfstransport nach Nadwirna startet in Northeim

Gebrauchte Müllfahrzeuge und Großbehälter für ukrainische Partnerstadt – unterstützt vom Bundesministerium

Von Redaktion Northeim04.12.25, 14:30

Menschen im Artikel

MW
Michael Wolf
EK
Ernst Kasten
SK
Steffen Köhler

Zwei gebrauchte Müllfahrzeuge und elf Großbehälter sind kürzlich von Northeim aus auf den Weg in die Solidaritätspartnerstadt Nadwirna in der Ukraine gebracht worden. Das Projekt steht beispielhaft für das kommunale Engagement zur Unterstützung ukrainischer Gemeinden und wurde maßgeblich von Ratsherr Michael Wolf und Ernst Kasten initiiert. Gemeinsam machten sie sich am 4. Dezember auf den Weg nach Köln, um sich einem Hilfskonvoi anzuschließen.

Hilfskonvoi mit Unterstützung des Blau-Gelben-Kreuzes

Am 19. Dezember schloss sich das Northeimer Team einem Konvoi des Blau-Gelben-Kreuzes Köln an. Neben den beiden Müllfahrzeugen wurden weitere Großfahrzeuge, darunter Reisebusse und technische Lastwagen, in Richtung Ukraine transportiert. Unterstützung erhielt das Team durch Steffen Köhler, der ein Begleitfahrzeug für die Rückreise steuerte.

Die Müllfahrzeuge und -container werden im ukrainischen Grenzgebiet von den lokalen Partnern übernommen und anschließend in Nadwirna eingesetzt. Die Initiative wurde ins Leben gerufen, nachdem der Bedarf an entsprechender Ausrüstung bei einem Besuch der ukrainischen Partner im Rahmen des Northeimer Klostermarktes im September konkretisiert worden war.

Förderung durch „Engagement Global“ und das Bundesministerium

Der Kontakt zum Blau-Gelben-Kreuz entstand über die Organisation „Engagement Global“, die sich im Bereich Entwicklungsinitiativen engagiert und ihren Sitz in Bonn hat. Das aktuelle Projekt wird zu 90 Prozent aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Ziel ist es, kommunale Entwicklungsprojekte gerade in Zeiten internationaler Krisen zu stärken.

Kurz erklärtSolidaritätspartnerstadt

Eine Solidaritätspartnerstadt ist eine Stadt, die eine besondere Partnerschaft mit einer anderen Stadt pflegt, um gegenseitige Unterstützung – oft in Krisenzeiten – zu leisten.

Bereitschaft zur Hilfe und Nachhaltigkeit

Das Team aus Northeim ist bereits erfahren in der Organisation von Hilfstransporten. Schon im Jahr 2024 wurde über die Feuerwehrhilfsbrücke Brandenburg ein Tragkraftspritzenfahrzeug der Feuerwehr Imbshausen nach Nadwirna gebracht. Die aktuellen Fahrzeuge und Behälter stammen vom Eigenbetrieb Kreisabfallwirtschaft und untermauern das nachhaltige Engagement der Stadt Northeim.

Abwicklung und Beteiligte

  • Michael Wolf (Ratsherr, Northeim)
  • Ernst Kasten (Teilnehmer am Transport)
  • Steffen Köhler (Fahrer des Begleitfahrzeugs)
  • Anja Lustig (Stadt Northeim, auf Pressefoto abgebildet)
  • Detlef Hauptmann (auf Pressefoto abgebildet)
  • Günter Gniech (Eigenbetrieb Kreisabfallwirtschaft, auf Pressefoto abgebildet)
  • Die Organisation und Durchführung zeugen von enger kommunaler Zusammenarbeit und zielgerichteter Hilfe.

    Pressekontakt

    Stadt Northeim – Pressestelle

    Nähere Informationen zum Hilfsprojekt

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