Northeims Haushaltsdefizit 2026 fällt laut Prognose deutlich geringer aus
Die Stadt Northeim erwartet für 2026 ein deutlich geringeres Haushaltsdefizit als bislang geplant. Die Prognose zum 30. September geht von einem negativen Jahresergebnis von rund 3,49 Millionen Euro aus.
Der fortgeschriebene Haushaltsansatz hatte einen Fehlbetrag von etwa 8,51 Millionen Euro vorgesehen. Damit fällt die aktuelle Prognose um rund 5,02 Millionen Euro günstiger aus. Der ursprüngliche Haushaltsplan war noch von einem Jahresfehlbedarf von rund 7,40 Millionen Euro ausgegangen.
Höhere Erträge und geringere Sachausgaben
Zu der Verbesserung tragen vor allem höhere Erträge bei: Bei Steuern und ähnlichen Abgaben rechnet die Stadt mit rund 4,34 Millionen Euro mehr, bei Zuwendungen und allgemeinen Umlagen mit etwa 1,76 Millionen Euro. Außerdem werden Minderaufwendungen für Sach- und Dienstleistungen von rund 1,15 Millionen Euro erwartet.
Dem stehen Mehraufwendungen bei den Transferaufwendungen von rund 2,55 Millionen Euro gegenüber. Die Zahlen beruhen auf einer Überprüfung der Planansätze durch die Fachabteilungen und deren Prognose zum Stichtag 30. September. Die Stadt informiert die politischen Gremien regelmäßig über Abweichungen von der Haushaltsplanung.
Auch bei den Ergebnissen der Vorjahre zeigt sich laut Mitteilung eine ähnliche Tendenz: Die Jahresergebnisse lägen teilweise deutlich unter den zuvor prognostizierten Fehlbeträgen.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.