Geschwister-Scholl-Gymnasium erhält Erweiterungsbau für 48,23 Millionen Euro

In Garbsen wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums gelegt. Der Neubau soll die Kapazität erhöhen und 2028 fertig sein.

Von Redaktionsteam Garbsen1 Min. Lesezeit
Bürgermeister Claudio Provenzano (von links), Ortsbürgermeisterin Marlies Jasiniok, Schulleiter Dr. Volker Herholt und Stadtbaurat Olaf Freitag legen gemeinsam die Zeitkapsel in den Grundstein.

Bürgermeister Claudio Provenzano (von links), Ortsbürgermeisterin Marlies Jasiniok, Schulleiter Dr. Volker Herholt und Stadtbaurat Olaf Freitag legen gemeinsam die Zeitkapsel in den Grundstein.Foto: Stadt Garbsen

Bürgermeister Claudio Provenzano (von links), Ortsbürgermeisterin Marlies Jasiniok, Schulleiter Dr. Volker Herholt und Stadtbaurat Olaf Freitag legen gemeinsam die Zeitkapsel in den Grundstein.Foto: Stadt Garbsen

Mit der Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Geschwister-Scholl-Gymnasiums hat die Stadt Garbsen einen weiteren Schritt bei der Entwicklung des Schulstandorts in Berenbostel markiert. Bei einer Feierstunde wurde auch eine Zeitkapsel eingesetzt.

Der dreigeschossige Neubau soll die Kapazität des Gymnasiums von derzeit vier auf künftig 5,5 Züge erhöhen. Geplant sind rund 5.050 Quadratmeter Netto-Nutzfläche. Fünf Lerncluster sollen unterschiedliche Unterrichtsformen ermöglichen; außerdem sind eine Bibliothek sowie Räume für Musik, Kunst und Werken vorgesehen. Eine dreigeschossige Halle mit Bühne und Sitzstufen soll das Zentrum des Gebäudes bilden.

Holzhybridbau und Geothermie geplant

Der Erweiterungsbau wird in Holzhybridbauweise errichtet und ist als klimafreundlicher Neubau nach dem KfW-40-Standard geplant. Für die Wärmeversorgung soll Geothermie genutzt werden. Vorgesehen sind außerdem eine Photovoltaikanlage mit rund 97 Kilowatt-Peak Leistung sowie die Nutzung von Regenwasser für Toiletten, Urinale und Außenzapfstellen. Angestrebt wird das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 48,23 Millionen Euro. Für das Vorhaben erhält die Stadt 1,875 Millionen Euro aus dem Programm „Klimafreundlicher Neubau – Nichtwohngebäude, Kommunen“. Der Baubeginn war im Februar 2026; die Fertigstellung ist voraussichtlich für 2028 geplant.

Die eingesetzte Zeitkapsel enthält unter anderem einen Gruß des Bürgermeisters, das Jahrgangsheft 2026, eine Tageszeitung, Bauzeichnungen und Münzen.

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