Minensuchboot „Steinbock“ sinkt weiter: Bereich wird gesperrt
Das Minensuchboot „Steinbock“ ist in der Nacht auf Donnerstag, 15. Oktober, im Wilhelmshavener Kanalhafen weiter abgesunken. Die Stadt Wilhelmshaven hat ein Betretungsverbot für das Boot ausgesprochen und lässt den direkten Bereich darum sperren.
Die Vertäuung steht nach Angaben der Stadt derzeit unter extremer Spannung. Es besteht die Möglichkeit, dass die Leinen reißen. Auch der inzwischen informierte Eigner darf das Boot aus Sicherheitsgründen nicht betreten. Er wurde aufgefordert, die Vertäuung kurzfristig von einer Fachfirma erneuern zu lassen, um eine weitere Lageänderung zu verhindern.
Eine Wassergefährdung wird momentan ausgeschlossen: Bislang seien keine Betriebs- oder Schmierstoffe ausgetreten. Ein Schiffssachverständiger soll kurzfristig eine Gefährdungseinschätzung abgeben. Die zuständigen Bereiche der Stadt wollen sich ebenfalls kurzfristig über das weitere Vorgehen verständigen.
Über das vorherige Absinken des ehemaligen Minensuchboots und den Feuerwehreinsatz berichteten wir bereits in einem früheren Bericht zum Minensuchboot im Kanalhafenexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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