E-Scooter-Kontrolle in Delmenhorst: 20 Strafanzeigen und mehr als 180 Verstöße

Steigende Unfallzahlen mit E-Scootern und wiederkehrende Beschwerden über rücksichtslose und gefährliche Fahrweisen waren nach Angaben der Behörden Anlass für eine Schwerpunktkontrolle in Delmenhorst. Stadt und Polizei kontrollierten am Mittwoch, 28. Oktober 2026, von 11.30 bis 17 Uhr im Stadtgebiet. Sie wollten insbesondere mit jüngeren E-Scooter-Fahrenden über sicheres und regelkonformes Verhalten im Straßenverkehr sprechen.
Kontrolliert wurde eine dreistellige Zahl von Personen. Außerdem überprüften die Einsatzkräfte zahlreiche E-Scooter und Fahrräder. Wegen baulicher Veränderungen an E-Scootern leiteten sie acht Strafanzeigen gegen Fahrzeugführende ein. Zwölf weitere Strafanzeigen betrafen Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Darüber hinaus ahndeten Stadt und Polizei mehr als 180 Verkehrsordnungswidrigkeiten. Dazu zählten die unberechtigte Nutzung von E-Scootern und Fahrrädern in der Fußgängerzone. Geahndet wurde auch sonstiges verkehrsrelevantes Fehlverhalten. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf technischen oder baulichen Veränderungen, die die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit oder Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge erhöhen können.
Die Behörden kündigten an, auch künftig gemeinsame Kontrollen im Stadtgebiet durchzuführen.
Bereits am 1. September berichteten wir über eine frühere Schwerpunktkontrolle von Radfahrenden und E-Scooter-Fahrenden an der Bremer Straßeexterner Link, öffnet ein neues Fenster.
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