Wald- und Flächenbrand zwischen Zeven und Godenstedt unter Kontrolle gebracht

Zwischen Zeven und Godenstedt ist es am Freitagnachmittag gegen 14 Uhr zu einem größeren Wald- und Flächenbrand gekommen. Auf rund zwei Hektar brannten zunächst eine Weidefläche und anschließend angrenzende Waldflächen. Nach Angaben der Kreisfeuerwehr Rotenburg (Wümme) hatte sich das Feuer wegen der trockenen Vegetation schnell ausgebreitet.
Ein Landwirt entdeckte den Brand zufällig und setzte den Notruf ab. Die Einsatzkräfte brachten das Feuer nach etwa 90 Minuten unter Kontrolle. Die anschließenden Nachlöscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an.
Glutnester per Drohne aufgespürt
Eine besondere Herausforderung waren Glutnester im Waldboden. Diese konnten mithilfe einer Drohne aus der Luft erkannt und anschließend gezielt abgelöscht werden. Mit spezieller Waldbrandausrüstung gingen die Feuerwehrleute gegen die versteckten Brandstellen vor.
Insgesamt waren rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Neben zahlreichen Feuerwehren aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) waren auch der Feuerwehr-Flugdienst Niedersachsen sowie verschiedene Einheiten des Rettungsdienstes und des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.
Viele Kräfte vor Ort
Im Einzelnen waren die Feuerwehren aus Zeven, Bevern, Bremervörde, Heeslingen, Hepstedt, Karlshöfen, Lavenstedt, Rhade, Rockstedt, Seedorf, Selsingen, Rüspel-Volkensen-Nindorf, Meinstedt, Oldendorf, Sassenholz, Wistedt, Hatzte-Ehestorf und Hesedorf (Gyhum) beteiligt. Hinzu kam der 1. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Rotenburg Süd mit Fahrzeugen und Einsatzkräften der Feuerwehren Hellwege, Horstedt, Sottrum, Westerwalsede, Fintel, Wittkopsbostel und Wohlsdorf.
Außerdem waren Führungskräfte der Kreis- und Gemeindefeuerwehr, der ELW 3 des Landkreises Rotenburg (Wümme), die Drohneneinheit der Kreisfeuerwehr, der Feuerwehr-Flugdienst Niedersachsen, die SEG Rettung Zeven, die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst des Landkreises sowie der DRK-Einsatzzug ROW im Einsatz.
Verletzte und Unterstützung durch Landwirte
Durch das schnelle Eingreifen konnte verhindert werden, dass sich der Brand weiter ausbreitete. Die hohen Außentemperaturen belasteten die Einsatzkräfte zusätzlich. Zwei Feuerwehrleute wurden verletzt, einer von ihnen musste zur weiteren Behandlung in das Bremervörder Krankenhaus gebracht werden.
Der DRK-Einsatzzug versorgte die Einsatzkräfte während des langen Einsatzes mit Getränken. Unterstützung kam auch von Landwirten aus der Umgebung, die kurzfristig Güllefässer mit Wasser zur Verfügung stellten, die betroffene Fläche umfangreich bewässerten und die Feuerwehr bei der Wasserversorgung unterstützten.
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