Grundsteuer B soll 2027 in Achim auf 446 Prozent steigen

Achims Stadtrat berät am 29. Oktober über eine Erhöhung der Grundsteuer B von 433 auf 446 Prozent. Die Entscheidung steht noch aus.

Von Lokalredaktion Achim1 Min. Lesezeit
Taschenrechner und neutrale Unterlagen auf einem Schreibtisch. KI-Symbolbild.

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Die Grundsteuer B in Achim soll ab 2027 von 433 auf 446 Prozent steigen. Die Stadtverwaltung begründet den Vorschlag mit Mindereinnahmen von rund 185.000 Euro. Beschließen soll die Anhebung der Stadtrat in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 29. Oktober 2026.

Die Stadt hatte den Hebesatz der Grundsteuer B im Zuge der Grundsteuerreform 2024 auf 433 Prozent festgesetzt. Ziel war, insgesamt weder mehr noch weniger Grundsteuer einzunehmen als zuvor. Nach Erhalt der Grundsteuermessbescheide hätten viele Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer ihre Wohnflächenangaben beim Finanzamt nachträglich nach unten korrigiert. Dadurch seien die Einnahmen der Stadt geringer ausgefallen als vorgesehen.

Die vorgeschlagene Erhöhung sei kein Vorgriff auf die noch ausstehenden Haushaltsberatungen, teilt die Stadt mit. Die Hebesätze für die Grundsteuer A von 474 Prozent und die Gewerbesteuer von 445 Prozent sollen unverändert bleiben. Über den Vorschlag muss der Rat noch entscheiden.

Öffentliche Sitzung im Rathaus und als Livestream

Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Saal des Achimer Rathauses. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ohne Voranmeldung teilnehmen. Eine Liveübertragung ist ebenfalls vorgesehen: Der Link zum YouTube-Kanal ist über das rot-weiße YouTube-Logo am unteren Rand der Startseite von achim.de erreichbar. Ausführlichere Sitzungsunterlagen sollen vorab im Ratsinformationssystem der Stadt einsehbar sein, das ebenfalls über die Startseite aufgerufen werden kann.

Es ist die letzte Sitzung des noch amtierenden Stadtrats in der aktuellen Wahlperiode. Zu Beginn sollen langjährige Ratsmitglieder geehrt und weitere Mitglieder verabschiedet werden. Der neu gewählte Rat soll erstmals am 5. November tagen.

Auf der Tagesordnung stehen außerdem Vorgaben für die Entwicklungspläne von Discountern in Bierden, Barden und an der Bremer Straße in Achim. Weitere Themen sind die Friedhofssatzung, Zielvereinbarungen zwischen Rat und Bürgermeister sowie die Digitalisierungsstrategie der Stadt.

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