Dokumentarfilm „Becoming Kim“ im „Roten Saal“ am Schlossplatz
Susanne Kim zeigt ihr Leben und das Selbstporträt über Ehe, Träume und Rollenbilder — Karten 6 bzw. 4 Euro
In der Reihe „DOKfilm im Roten Saal“ zeigt das städtische Kulturinstitut am Schlossplatz 1 am Donnerstag, 17. September, um 19.30 Uhr den Dokumentarfilm „Becoming Kim“.
In ihrem neuesten Werk richtet die Leipziger Regisseurin Susanne Kim die Kamera auf ihr eigenes Leben. Vor 13 Jahren ließen sie und ihr Mann Jeong Rae „Kimchi & Potato“ in ihre Eheringe gravieren – als Symbol für die Verbindung ihrer Kulturen. Als Jeong Rae beschließt, in seiner südkoreanischen Heimat ein Hähnchenrestaurant zu eröffnen, bleibt Susanne mit der gemeinsamen Tochter in Leipzig zurück. Die Ehe steht damit vor einer Zerreißprobe.
Der Film ist als intimes, klug inszeniertes Selbstporträt beschrieben, das sich mit Träumen, Zweifeln und gesellschaftlichen Rollenbildern befasst. Mit einer Mischung aus schonungsloser Ehrlichkeit, Performance-Kunst und humorvollen Zwischentönen geht die Filmemacherin der Frage nach, ob ihre Liebe eine Zukunft hat. Zugleich erzählt der Dokumentarfilm eine Familiengeschichte darüber, wie Menschen im Alltag an den eigenen Idealen scheitern können.
Karten kosten 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Sie sind an allen Vorverkaufsstellen und online als mobile Tickets unter www.braunschweig.de/dok erhältlich; hinzu kommen 2 Euro Servicegebühr des Ticketanbieters je Bestellung. Außerdem gibt es Tickets an der Abendkasse.
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