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Soziales

Situations- und Ressourcenanalyse für Bergen

Niedersächsisches Studieninstitut übergibt Grundlagen für die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie und die Ableitung von Bedarfen und Handlungsfeldern

Von Redaktion Bergen (Landkreis Celle)vor 5 Tagen

Die Stadt Bergen hat eine Situations- und Ressourcenanalyse für ihre Entwicklung und die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie erhalten. Dr. Oliver Burau und Dr. Philipp Legrand vom Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung (NSI) übergaben die Untersuchung an Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller. Die Analyse wurde von der Stadt Bergen im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie zwischen der Stadt Bergen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen in Auftrag gegeben.

Untersucht wurden unter anderem die Bevölkerungsentwicklung, Schulen und Kitas, der Arbeitsmarkt und Wahlen sowie die Arbeit der Partnerschaft für Demokratie seit 2017. Ergänzt wurde die Analyse durch Gespräche mit lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie durch eine Jugendbefragung. Aus den Ergebnissen werden Bedarfe und mögliche Handlungsfelder für die weitere Arbeit abgeleitet.

Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller betonte, die Analyse zeige, „wie viel Engagement und wie viele gute Strukturen es in Bergen bereits gibt“. Das sei eine wichtige Stärke der Stadt und eine gute Grundlage, um kommende Herausforderungen gemeinsam anzugehen.

Dr. Philipp Legrand verwies darauf, dass eine Situations- und Ressourcenanalyse nicht nur auf Herausforderungen schaue. Ebenso wichtig sei die Frage, was bereits funktioniere, welche Ressourcen vorhanden seien und woran die weitere Arbeit anknüpfen könne. Erst beides zusammen ergebe ein aussagekräftiges Bild einer Kommune.

Zu den Themen, die die Analyse für Bergen aufgreift, gehören Beteiligungs- und Begegnungsmöglichkeiten, die Erreichbarkeit von Angeboten sowie Angebote für Kinder und Jugendliche. Zugleich hebt sie die gewachsenen Netzwerke vor Ort als wichtige Ressource hervor.

Isabell Leverenz von der Koordinierungs- und Fachstelle verwies auf 63 dokumentierte Projekte seit 2017 im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie. Dazu zählen Projekte aus den Bereichen Erinnerungskultur und historisch-politische Bildung, Kinderrechte und Beteiligung sowie Theater, Musik, Begegnung und Vielfalt. Nach ihren Angaben tragen zahlreiche Schulen, Kitas, Vereine, Initiativen und engagierte Menschen aus Bergen dazu bei, dass Ideen eingebracht und Projekte mitgestaltet werden.

Die Partnerschaft für Demokratie Bergen wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die vollständige Situations- und Ressourcenanalyse sowie ein Überblick über bereits umgesetzte Projekte sind unter www.demokratieinbergen.de abrufbar.

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