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„Frauen entscheiden die Wahl!“ in der Volkshochschule Lingen

Gleichstellungspolitische Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2026 und kreativer Austausch zu Gewaltschutz, Gesundheitsversorgung sowie geschlechtergerechter Stadtplanung

Von Redaktion Lingen (Ems)26.08.26, 14:33

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Anschlussveranstaltung zu den Ideen aus „Frauen entscheiden die Wahl!“23.08.27, 00:00VHS Lingen

In der Volkshochschule Lingen hat am Montag, 24. August 2026, die Veranstaltung „Frauen entscheiden die Wahl!“ stattgefunden. Im Mittelpunkt standen die gleichstellungspolitischen Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2026 sowie der direkte Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Diskutiert wurden unter anderem Gewaltschutz, Gesundheitsversorgung, geschlechtergerechte Stadtplanung und Mobilität, Repräsentanz und Teilhabe, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Carearbeit, Digitalisierung sowie Gender Budgeting. Ziel war es nach Angaben der Veranstalter, nicht nur politische Positionen sichtbar zu machen, sondern auch zu sammeln, wie aus den Anliegen der Menschen konkrete Impulse für Lingen entstehen können.

Kreative Arbeitsformen mit dem Ideenbüro der Kunstschule

Ein besonderer Akzent des Abends war der Beitrag des Ideenbüros der Kunstschule Lingen. In verschiedenen Gruppen wurde gemeinsam gearbeitet, diskutiert und weitergedacht. Nach Angaben der Veranstalter eröffnete die kreative Arbeitsweise neue Zugänge zu den Themen und machte sichtbar, wie vielfältig die Perspektiven auf das Leben in Lingen sind.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lingen, Katrin Warstat, betonte, Gleichstellung entscheide sich nicht nur in politischen Programmen, sondern konkret vor Ort dort, wo Menschen leben, arbeiten, Sorgearbeit übernehmen und ihren Alltag gestalten. Der Abend habe gezeigt, wie wichtig es sei, zuzuhören, unterschiedliche Erfahrungen zusammenzubringen und daraus gemeinsame Forderungen für die Zukunft der Stadt zu entwickeln.

Auch für die Kunstschule war die Verbindung von politischem Austausch und kreativer Beteiligung zentral. Kinga Roeder de Jong vom Ideenbüro der Kunstschule Lingen verwies darauf, dass kreative Methoden Raum für Gedanken schafften, die in klassischen Gesprächsrunden manchmal nicht sofort sichtbar würden. Wenn Menschen gemeinsam Ideen entwickelten, entstünden neue Perspektiven und häufig auch überraschend konkrete Vorschläge.

Veronika Schniederalbers von der VHS Lingen, die den Abend gemeinsam mit Katrin Warstat moderierte, zog ebenfalls ein positives Fazit. Ziel sei es gewesen, ein Format zu schaffen, bei dem die Besucherinnen und Besucher nicht nur zuhören, sondern sich aktiv einbringen können. Die vielen Gespräche und Anregungen aus dem Publikum hätten gezeigt, wie groß das Interesse an einer gerechten und zukunftsorientierten Entwicklung Lingens sei.

Ausblick auf 2027

Die Veranstalter wollen die gesammelten Ideen weiter aufgreifen. Bei einer Anschlussveranstaltung am 23. August 2027 möchten die VHS Lingen, das Gleichstellungsbüro der Stadt Lingen und die Kunstschule Lingen gemeinsam mit Politik und Gesellschaft darauf schauen, was aus den Anregungen und Vorschlägen des Abends geworden ist.

Die VHS Lingen, das Gleichstellungsbüro der Stadt Lingen und die Kunstschule Lingen dankten allen Beteiligten und Gästen, die die Veranstaltung vorbereitet, gestaltet und mit ihren Ideen bereichert haben.

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