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Infrastruktur

Northeim baut Notfall-Kommunikation mit Satellitentelefonen aus

Starlink-basierte Anlagen werden in ausgewählten Ortschaften übergeben und vor Ort technisch eingewiesen

Von Redaktion Northeim11.09.26, 17:12

Die Stadt Northeim stattet ihre Notfall-Anlauf-Punkte schrittweise mit Satellitentelefonen aus. Ziel ist es, die Kommunikation auch bei länger andauernden Stromausfällen oder beim Ausfall des Mobilfunknetzes sicherzustellen.

Die ersten auf Starlink basierenden Anlagen wurden jetzt an die Ortschaften Edesheim, Hollenstedt, Hohnstedt und Stöckheim übergeben. Weitere Ortschaften sollen in den kommenden Wochen folgen.

Die Satellitentelefone sind nach Angaben der Stadt ein wichtiger Bestandteil der technischen Ausstattung der Notfall-Anlauf-Punkte. Über die satellitengestützte Verbindung sollen die NAP auch dann erreichbar bleiben, wenn die regulären Kommunikationswege nicht mehr zur Verfügung stehen. Bürgerinnen und Bürger können dort im Krisenfall Notrufe absetzen, Informationen erhalten und Hilfe anfordern.

Mit jeder Übergabe findet zudem eine technische Einweisung vor Ort statt. Die Verantwortlichen aus den jeweiligen Ortsräten lernen dabei den Aufbau und die Bedienung der Anlagen kennen und testen die Verbindung. So soll sichergestellt werden, dass die Technik im Ernstfall schnell und zuverlässig eingesetzt werden kann.

Notfall-Anlauf-Punkte sind zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung in besonderen Krisen- und Katastrophenlagen. Sie können etwa bei länger andauernden Stromausfällen, schweren Unwettern, Hochwasser, dem Ausfall des Telefonnetzes oder bei Problemen mit der Trinkwasserversorgung eingerichtet werden. Ihre Aufgabe ist es, vor Ort eine verlässliche Anlaufstelle zu schaffen und grundlegende Kommunikationswege aufrechtzuerhalten.

Die Stadt Northeim richtet in jeder Ortschaft an Dorfgemeinschaftshäusern und Mehrzweckhallen Notfall-Anlauf-Punkte ein. In der Kernstadt sind drei Standorte vorgesehen: das Rathaus, die Halle der Astrid-Lindgren-Schule und die Martin-Luther-Schule.

Neben der technischen Kommunikation erhalten die Notfall-Anlauf-Punkte eine Grundausstattung zur Unterstützung des Betriebs in einer Krisensituation. Dazu gehören Materialien für die Organisation vor Ort sowie für die Weitergabe von Informationen und die Erste Hilfe. Die Ausstattung soll es den Verantwortlichen ermöglichen, einen NAP bei Bedarf kurzfristig einzurichten und als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung zu betreiben.

Ergänzend werden die Helferinnen und Helfer auf ihre Aufgaben vorbereitet. Weitere Informationsveranstaltungen und Einweisungen sind dafür vorgesehen. Die Ausstattung der NAP ist Teil eines laufenden Prozesses; nach der Übergabe der ersten Satellitenanlagen sollen in den kommenden Wochen auch die weiteren Ortschaften entsprechend ausgestattet und technisch eingewiesen werden.

Die Pressemitteilung trägt das Datum 11.09.2026.

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Northeim baut Notfall-Kommunikation mit Satellitentelefonen aus
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